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Mystic Musings

Aloha ~ liebe Grüße

...und es zog das Hemdlein ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag….. Sterntaler Gebrüder Grimm ~

Ich hoffe ihr habt nicht verpasst noch vor der letzten Mondfinsternis euer letztes Hemd auszuziehen und nackt (gereinigt) durch das Himmeltor über die Schwelle zu treten, um das neue Sternenkleid in Empfang zu nehmen. Das Tor zur Einheit stand offen für alle die wie das kleine Mädchen aus die Sterntaler im tiefen Vertrauen ihr letztes Hemdchen hingaben. Es wird weitere Möglichkeiten geben und es ist nur eine Frage der Zeit, nicht des nicht wert oder falsch sein.

Nach einem „anfänglich“ beflügelnden Monat August, gefolgt von einem stillen gebärenden September (9. Monat) und einer abschließenden intensiven Mondfinsternis als Entbindungshilfe, konnten wir endlich die Geburt unserer inneren schöpferischen Sonne erleben. Unter Mein Himmel habe ich ein paar persönlichen Erfahrungen mit bildhafter Seelensprache gepostet.

Wie immer ist auch die innere Lichtgeburt nicht gleich an einem Tag vollbracht, sondern ein sich aufbauender Prozess. Dieser Prozess wird so wie ich es empfangen habe, am 11.11 seinen Höhepunkt erreichen durch die Vereinigung verschiedenster, komplementär wirkender Gegensatzpaare in uns (chymische Hochzeit). Die Zahl 11 steht dazu in tiefer Resonanz, da sie unter anderem die Zahl der Synthese, die Verbindung von Anfang und Ende und somit der Vollendung ist, dazu beim nächsten Mal mehr.

Umso tiefer wir uns jetzt in die Einheit hineinbewegen, umso mehr werden wir die Losgelöstheit aus der unteren Welt der Begrenzung spüren können. Durch das Anwachsen der inneren Sonne, welche unsere Körper und unser Leben mit neuem Bewusstseinslicht durchdringt, wird es uns immer leichter fallen, die unerschöpflichen Möglichkeiten der feinstofflichen Welt durch uns sichtbar und verfügbar zu machen. Vielleicht spürt ihr schon eine angenehme Neutralität und Friedfertigkeit Dingen gegenüber die Euch sonst aus der Ruhe gebracht haben.

Auch wenn die Geburtswehen noch durch unsere Körper pulsieren, dieser Moment war lang ersehnt. Der Himmel steht uns offen und die Sterne werden uns helfen, uns zu erheben aus der fruchtbaren Asche unserer Vergangenheit. Wir sind alle aus der Einheit geboren, doch nur durch die Erfahrung der Trennung konnten wir bereichert zu ihr zurückkehren und alles Einheitliche erst wertschätzen lernen. Nur durch Krisen und Schmerz konnte das unerfahrene Samenkorn zu einer Blüte der Erkenntnis und Weisheit anwachsen. Die Früchte des Lichtes wären nicht gereift ohne den Weg des Leidens, ohne die Erfahrung der Finsternis.

War das ganze Jahr aus gutem Grund und einer höheren, kosmischen Gesetzmäßigkeit heraus alles andere als fließend, sondern ein hingebungsvolles leer werden in dem dunklen Schoß der Mutter und ein sich überschneiden von Abschluss und Neubeginn, bekommen wir jetzt die Möglichkeit in einen ganz neuen schöpferischen Fluss einzutreten auf einer höheren Ebene der Existenz. Hier können wir beginnen wortwörtlich nach den Sternen zu greifen, ja sogar mit ihnen zu kommunizieren auf unterschiedlichste Weise.

Das Jahr der 8 (2015)

Damit wir uns in unserer Wesensmitte, dem Ort der Geburt, fest verankern und zentrieren konnten, war es wichtig über eine so lange Zeit in dieser Leere zu verweilen. In der Geschäftigkeit der Welt wäre dieser Balanceakt und Evolutionssprung nicht möglich gewesen. Das Jahr der 8 (Quersumme von 2015) symbolisiert einmal die ausgleichende Bewegung der Gegensätze und gleichzeitig eine bis zur Unendlichkeit (8), nach Harmonie strebende gesteigerte Spannung aller Gegensätze im Universum und in UNS. Der 8.8.8, dreifache 8, war der Zenit dieser polaren Spannkraft.

Eine echte Zerreißprobe für die initiierte Seele, denn nur in der Mitte der 8, im Herzen, war es uns möglich unsere niedere Natur und unsere höhere Natur zu integrieren, auszugleichen und miteinander zu verschmelzen, um dann durch das Herztor zu schreiten. In diesem hoch explosiven Spannungsfeld, welches ebenso erschöpfend und ermüdend für den Körper war/ist, kamen einige von uns auch in Berührung mit dem Potenzial der Wundergaben unserer höchsten Weisheit. Gleichzeitig berührten wir noch einmal den Abgrund unserer tiefsten Schwächen.

Auf diesen Stufen ist alles eine Frage der Ethik des Herzens. Jesus zeigte mir in einer Meditation, dass die einzige Wunderkraft die wir begehren sollten, die bedingungslose Liebe ist. Für viele war das nicht nur eine Frage des Bewusstseins, sondern ein sich durchdringen lassen bis in jedes Atom und jede Zelle. Dies war sicher kein gemütliches Kaffeekränzchen bei Apfelkuchen und Sahne wie wir wissen. Dennoch, wir dürfen nicht vergessen, umso größer unser Schmerz und unser Verzicht, desto größer unser Liebes und Kraftpotenzial welches uns zur Verfügung steht.

Die letzten Prüfungen der Meisterschaft

Meisterschaft bedeutet die vollständige Überwindung unserer niederen Natur durch die Hingabe an den Wandel. Der Durchgang der Acht forderte uns auf zur Achtsamkeit und wir mussten schauen, wo noch unerlöste Ohnmacht schlummert, oder auch Dominanz aktiv ist. Solange wir Macht nicht der Liebe unterstellen, sind wir nicht frei. Solange wir unseren Selbstwert und unser Wohlbefinden von dem Zuspruch anderer abhängig machen, sind wir nicht frei. Solange wir unseren verborgenen Ängsten mehr Raum geben als der Liebe, sind wir nicht frei. Solange wir unsere Wahrheit verleugnen aus Angst allein damit zu sein, sind wir nicht frei.

Für mich immer wieder erstaunlich, wie die geistige Welt und unser höheres Selbst, scheinbar aus dem Nichts Situationen kreiert, an denen wir unsere Souveränität, Integrität und Lauterkeit noch einmal testen dürfen. Diese letzten Prüfungen waren für die, die ganz nach oben wollten, nur durch die göttliche Kraft zu überstehen. Falls ihr noch etwas traumatisiert seid von den Auswirkungen dieser himmlischen Tests, keine Sorge, die aufgehende Sonne und Liebe in unserem Herzen werden die Erinnerungen schnell dahin schmelzen lassen.

Frieden

Ein Thema in diesen Zeiten ist sicherlich Frieden. Als Lichtarbeiter sind wir immer darauf bedacht dem Leben friedvoll zu begegnen, indem wir bemüht sind die Liebe und den Frieden zu leben und das scheinbar Böse zu ignorieren. Manchmal fühlen wir uns aufgerufen anderen zu vermitteln, sie sollen in der Liebe bleiben und nicht in die Unruhen der Welt und die Unvollkommenheit anderer Menschen hineingehen. Allein nur dadurch befinden wir uns aber schon mittendrin von dem was wir eigentlich vermeiden wollen.

Widerstand resultiert aus Angst und wo Angst ist kann Liebe und Frieden nicht sein. Es ist der Versuch aus der Polarität heraus Frieden zu schaffen, was uns niemals gelingen wird. Denn wenn ich das Unerwünschte ausgrenze und nur das Erwünschte für gut heiße, dann bleibe ich in der Welt der Gegensätzlichkeit, der Trennung und somit in einem subtilen Zustand von Krieg und Konflikt unter dem Deckmäntelchen der Liebe. Oftmals sind das noch restliche Projektionen aus den eigenen, unerlösten Tiefen. Wir sind alle einmal in diese Falle getappt.

Solange wir aus der Polarität heraus auf die Dinge schauen, schauen wir aus der Froschperspektive und sind meist nicht in der Lage zu erkennen was wirklich gut und nicht gut ist. Ohne Judas z. B hätte es keine Kreuzigung gegeben und ohne die Kreuzigung keine Auferstehung und glorreiche Himmelfahrt. Unser scheinbar größter Feind auf Erden, ist im Himmel oft unser größter Verbündeter. Ich habe die Erfahrung  gemacht, dass das, was ich aus der Begrenzung meiner Persönlichkeit heraus für nicht gut geheißen habe, aus der Sicht einer höheren göttlichen Perspektive oft erwünscht war und auch umgekehrt.

Letztendlich ist wohl die einzige effektive Friedensbewegung der wir unsere volle Aufmerksamkeit widmen sollten, und die uns aus meiner eigenen Erfahrung alle Kraft und Aufmerksamkeit kosten wird, sich immer wieder selbst zu hinterfragen, wieviel Licht bin ich bereit in meinen Zellen in dieser scheinbar nicht lichtvollen Welt zu halten. Wieviel Licht bin ich bereit in meinen Zellen, in der Begegnung mit scheinbar ungerechten Menschen zu halten. Wieviel Liebe bin ich in der Lage in meinem Herzen zu halten, in einer Welt scheinbar ohne Liebe.

Das ist sicher eine größere Herausforderung als von Liebe zu reden. Es ist eine Frage der inneren Bereitschaft und immer wieder neue Ausrichtung auf die Quelle in mir und das Zulassen der Sichtweise, die die Quelle durch mich auf diese Situation, die Welt und die Menschen um mich herum hat. Da die göttliche Quelle reine Liebe ist, wird sie alles wertfrei durch die Augen der bedingungslosen Liebe betrachten, selbst das, was uns als falsch und ungerecht erscheint. Die Quelle ist sich bewusst, dass unsere Welt sowohl Erfreuliches und Unerfreuliches offenbart. Durch die Kraft der Unterscheidung ruft sie dennoch niemals dazu auf, das Unerwünschte auszuschließen (Ur-Teilen).

Liebe trennt nicht, sie eint und harmonisiert alles Gegensätzliche in der Mitte. Bei uns ist die Mitte das Herz. Schaffen wir es alles Dunkle aus unseren eigenen Tiefen und alles Lichtvolle aus den Ebenen unserer höheren Natur in der Mitte unseres Herzen zu verschmelzen, überwinden und übersteigen (Selbsttranszendenz) wir die Welt der Gegensätze, des Kampfes, der Konflikte. Nicht die Welt da draußen ist das Übel, sie ist nur ein Spiegel unserer inneren Unausgewogenheit. Der eigentliche Konflikt ist die unbewusste Verneinung von dem was wir in Wahrheit sind, das fehlende zulassen frei fließender Liebe ungehindert der Umstände denen wir ausgesetzt sind.

Iris ♡♡♡

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